Aktuelles
Stufen des Lebens
Mit dem Thema des diesjährigen Glaubenskurses für Erwachsene: „Beten – Atemholen der Seele“, beschäftigten sich 20 Teilnehmer/innen an 4 Montag Abenden im evangelischen Gemeindehaus in Schwarzenbach/Saale.
Mit sich im Laufe des Abends veränderten Bodenbildern wurden biblische Geschichten mit eigenen Lebenserfahrungen verknüpft, Impulse gegeben, zum Nachdenken und zum Austausch angeregt.
Getrieben im Hamsterrad der alltäglichen Anforderungen, durch Familie, Beruf, Hobbys, soziale Kontakte und gesellschaftliche Verpflichtungen ist es oft schwer zur inneren Ruhe und Gelassenheit zu finden. Deshalb dürfen wir Gott unsere leere Lebensschale hinhalten, durch das Gebet in Beziehung mit ihm sein. Er möchte unser Leben mit Gutem füllen und uns helfen, Belastendes abgeben zu können.
In der zweiten Einheit stand die Geschichte von Marta und Maria im Vordergrund, zwei Frauen, die dem Besuch Jesus auf unterschiedlichster Weise begegnen. Die eine aufopfernd in der Versorgung der Mannschaft, die andere zuhörend zu Jesu Füßen sitzend. Arbeit, Frustration, Neid und Unverständnis auf der einen Seite und auf der anderen Seite, erkennen, was ist jetzt für mich dran, Gottes Wort hören und im Herzen bewegen.
Am dritten Abend ging es um einen Gebetsweg mit unterschiedlichen Abschnitten. Beten beginnt oft mit einer Bitte, es können Klagen folgen und manchmal auch Zweifel. Wenn dann aber die Stufe des Vertrauens erreicht wird, dass Gott an unserer Lebensgeschichte mitwirkt, gelangt man letztlich zum Staunen. Zu Grunde lag die biblische Geschichte, vom kranken Sohn, den sein Vater zu Jesus brachte. Beide wurden im Gespräch mit Jesus, dass vom Bitten und Klagen zum Vertrauen und Staunen führte, an Leib und Seele geheilt.
Mit der Speisung der 5000 beschäftigte sich die vierte Einheit. Die 12 Jünger, die müde von ihrer Missionsarbeit zurückkehren und sich auf den Austausch und Stärkung bei Jesu freuen, werden zu neuen Herausforderungen von Jesus aufgerufen. Aus dem Wenigen was da ist, kann Jesus die Fülle machen. 5 Brote und zwei Fische reichen im Normalfall nicht, aber Gott bringt uns zum Staunen, durch Jesu Handeln wird der Hunger aller gestillt.
An einem fünften Abend trafen sich alle Teilnehmer/innen noch einmal, um einen kurzen Rückblick auf die vier Kurseinheiten zu werfen. Im Anschluss wurde in einer fröhlichen Runde die Tischgemeinschaft bei einem leckeren Imbiss und der Austausch gepflegt.
Ein Dank geht an die Kursleiterinnen, Heidi Popp, Anette Tröger, Petra Müller, Birgit Pöhlmann, die sehr viel Liebe und Zeit in die Vorbereitung und Durchführung des Kurses investiert haben. Das wurde von Allen dankbar widergespiegelt.
Weltgebetstag 2026
„Kommt! Bringt eure Last“ – ökumenischer Weltgebetstag in Schwarzenbach an der Saale
Christliche Gemeinden erheben ihre Stimme für Nigerias Frauen
Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit gut 100 Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 hatten allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besucht. Die diesjährige Liturgie stammt aus Nigeria.
Durch die weltweit identische Liturgie, die gleichen Gebete und Lieder rund um den Globus, entsteht eine tiefe Verbundenheit über Länder- und Kulturgrenzen hinweg und schafft gleichzeitig Solidarität mit allen misshandelten und entrechteten Frauen bei uns in Deutschland und weltweit. „Kommt! Bringt eure Last”, lautete das Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30 – ein bewusster Ruf nach Entlastung und Solidarität. Ziel war es, die Anliegen der nigerianischen Frauen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Stimme derer hörbar zu machen, die oft im Stillen leiden. Auch in Schwarzenbach lud das ökumensche WGT-Team zu einem Gottesdienst ins evangelische Gemeindehaus ein.
Heidi Popp begrüßte die Besucher zu Beginn sehr herzlich. Danach stellten Karin Vogel und Walburga Arnold mit einer Power-Point-Präsentation (Medien und Technik Gabriele Peischl-Senger) das Land vor. Es zeigte sich, dass das afrikanische Land zwar reich an Bodenschätzen, Kulturen und Sprachen ist, aber unter tiefen uralten religiösen Spannungen und blutigen Konflikten leidet. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Volksgruppen sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt. So leben 40 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze. Das Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen, die teilweise noch ihren Ursprung haben in der Kolonialzeit zwischen 1861 und 1960. Die britischen Kolonialherren hinterließen ein Land mit künstlich gezogenen Grenzen, was ethnische Konflikte begünstigt. Terrorgruppen wie Boko Haram und Islamischer Staat Provinz Westafrika (ISWAP) verüben regelmäßig verheerende Anschläge und verbreiten Angst und Schrecken in der Zivilbevölkerung. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für eine verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Armut und Hunger. Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen. Besonders Frauen stehen vor enormen Problemen. Häusliche und sexuelle Gewalt gehören für viele zum Alltag. Hoffnung schenkt vielen Frauen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilten uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten.
Die Frauenbewegung hat neben dem Gebet auch einen aktiven Charakter, dergestalt, dass sie durch gesellschaftliches Engagement Missstände zu beseitigen versucht: „Informiert beten und betend handeln“ sind zentrale Merkmale. Ein wesentlicher Teil dieses Handelns ist die Kollekte, mit der weltweit Frauen- und Mädchenprojekte in rund 150 Ländern finanziert werden. Das WGT-Team in Schwarzenbach durfte sich über ein Spendenaufkommen von über 300 € freuen.
Nach dem Segen konnten die Gottesdienstbesucher ein köstliches Büffet genießen und sich über ihr Beisammensein mit guten Gesprächen freuen.
Sonntag vor Dienstag
Es ist schon ein ganzes Stück her, aber dennoch möchten wir es nicht versäumen ein paar Impressionen des Gottesdienstes „Sonntag vor Dienstag“ zu teilen.
Mit dabei waren in diesem Jahr:
Black´n creek flugelhorns, Alphörner, Waldsteinsaiten, Folklore Gruppe Dielen, Hofer Tanzbodenmusik, Kirchenchor
Den Gottesdienst hielten Pfarrer Peter Peischl und Diakon Norbert Pühler, zusammen mit Pfarrer Martin Schlenk, der die Predigt in Reimform brachte.
Ein großes Dankeschön an Max Hertel, der viel Zeit und Engagement in die Vorbreitung und Durchführung dieses einmaligen Gottesdienstens gesteckt hat!
Und natürlich auch ein Dankeschön an alle, die immer still und fleißig im Hintergrund vor- und nachbereiten. Ohne diese Hände wären solche besonderen Gottesdienste gar nicht möglich
Herzliche Einladung zu den Alltagsexerzitien 2026
Wagemut Ökumenische Alltagsexerzitien 2026
Gestalten Sie die Fastenzeit ganz bewusst und gönnen Sie sich Zeit für sich und mit Gott!
Das Exerzitienheft (6,00 €) mit dem Titel Wagemut begleitet uns 2026 durch die fünf Wochen der Exerzitien. Die Wochen beschäftigen sich mit folgenden Themen:
1. Woche: Mut beginnt mit träumen
2. Woche: Grund zum Mut
3. Woche: ZuMutung
4. Woche: Mutig aus dem Glauben leben
5. Woche: Mutig weiter
Alle Teilnehmenden nehmen sich täglich (zwischen 15 Minuten und einer halben Stunde) Zeit für Gebet und Betrachtung. Ein liebevoll gestaltetes Exerzitienbuch führt durch diese täglichen Zeiten der Stille. Einmal in der Woche am Donnerstag treffen wir uns in der Exerzitiengruppe und tauschen uns über unsere Erfahrungen aus.
Wir starten am 26.02.2026 um 20:00 Uhr im Franziskussaal
Wenn Sie Fragen haben oder sich bereits anmelden möchten, wenden Sie sich gerne an Pfarrer Dieter G. Jung (Tel. 09281 / 84056-35) oder an das ev. Pfarramt in Schwarzenbach/S. (09284 96670).
Anmeldeschluß: 11. Februar 2026.
Sonntag vor Dienstag 2026 - Herzliche Einladung
Wider das Vergessen 2026
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus laden wir ein zum Ökumenischen Gedenkgottesdienst am Dienstag, 27. Januar um 19 Uhr in der St.-Gumbertus-Kirche.
Der Gottesdienst wird musikalisch begleitet von Pavel Kondakov, Oboe.
Im Anschluss an den Gottesdienst werden die Gräber der Opfer des Todesmarsches und der Zwangsarbeit am Friedhof besucht.
Gottesdienst mit Big-O-Band, anschließend Frühschoppen
Am Sonntag, 18. Januar laden wir herzlich zum Gottesdienst um 9 Uhr in die Dorfkirche Hallerstein ein. Der Gottesdienst wird musikalisch ausgestaltet von der Big-O-Band.
Im Anschluss findet ab 10:30 Uhr in der Festhalle Hallerstein ein Jazz-Frühschoppen statt. Auch hierzu laden wir ein und freuen uns auf ein schönes Beisammensein.
Anmeldetag Kitas 2026
Am Donnerstag, 15.01.2026 findet von 14. – 15.30 Uhr der Anmeldetag in allen vier Schwarzenbacher Kitas statt.
Eltern haben die Möglichkeit die Einrichtung zu besichtigen.
Stufen des Lebens 2026
Beten – Atemholen der Seele
Der Alltag ist immer wieder voller Unruhe, Hektik und Druck. Dies zu unterbrechen, zur Ruhe kommen, neu Atem schöpfen, zur eigenen Mitte finden ist oftmals ein Wunsch.
Im Kurs „Beten – Atemholen der Seele“ wird das Leben betrachtet. Es ist eine Chance, alles mit Gott in Verbindung zu bringen. An vier biblischen Beispielen wird entdeckt, wie einfach Beten sein kann.
Stufen des Lebens ist ein Glaubenskurs für Erwachsene, der nicht vorrangig Wissen vermittelt, sondern Glauben und Leben mit biblischen Texten und anschaulich gestalteten Bodenbildern in Beziehung bringt.
Die in sich abgeschlossenen Kurseinheiten umfassen 4 Gesprächsabende, sind kostenfrei und stehen allen offen.
Herzliche Einladung vom 12.01.2026 bis 09.02.2026 jeweils montags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Bahnhofsplatz 2 in Schwarzenbach/Saale.
Eine kurzfristige Anmeldung über das evangelische Pfarramt Tel. 96670 oder bei Heidi Popp Tel. 1717 oder bei Petra Müller Tel. 8180 ist möglich.
